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Bei modernen Motorrädern (und Autos natürlich) wird oft eine Schubabschaltung
eingebaut. Fast immer im Zusammenhang mit einer Einspritzanlage.
Eine Schubabschaltung hat zum Ziel den Kraftstoffverbrauch zu senken. Dazu wird beim
Zumachen des Gasgriffs die Spritzufuhr gestoppt. Bei geschlossenem Gasgriff verbraucht der
Motor also nichts. Bei Fahrzeugen ohne Schubabschaltung wird auch bei geschlossenem
Gasgriff Benzin verbraucht. Im Stadtverkehr kann mit einer Schubabschlatung eine
Verbrauchsersparnis von ca. 10% erziehlt werden. Auf Landstraße und Autobahn weniger.
Entgegen anderlautender Gerüchte wirkt sich eine Schubabschaltung im praktischen
Fahrbetrieb nicht aus. Das heißt, man kann nicht merken ob ein Motor eine
Schubabschaltung hat oder nicht. Die Bremswirkung eines
Motors hat andere Ursachen.
Eine Schubabschaltung reagiert übrigens immer erst ab einer bestimmten Mindestdrehzahl
(z.B.: bei BMW R1100-Modellen oberhalb von 2000 1/min). Ferner wird die Schubabschaltung
bei erreichen der Leerlaufdrehzahl wieder deaktiviert (damit der Motor nicht ausgeht ;-)).
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