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Die Maximal-Leistung eines Motors steigt mit dritten Wurzel der Zylinderzahl.
Diese Regel gilt natürlich nur unter sonst gleichen Bedingungen.
Die Kolbengeschwindigkeit wurde als bei allen Motoren als
gleich angenommen. Ferner haben alle Motoren ein quadratisches Hub/Bohrungsverhältnis
Beispiel eines 500ccm-Motors:
| Zylinderzahl |
n [1/min] |
N [PS] |
| 1 |
7200 |
51 |
| 2 |
9100 |
65 |
| 3 |
10300 |
73 |
| 4 |
11400 |
80 |
Der wesentliche Grund liegt darin, dass ein Mehrzylindermotor höher drehen kann. Höhere Drehzahl bedeutet mehr Verbrennungen, mehr Verbrennungen bedeutet mehr Leistung (bei in etwa gleicher Füllung).
Das Drehmoment wird übrigens nicht wesentlich von der Zylinderzahl beeinflusst.
In der Praxis gibt es noch einen weiteren Leitungsvorteil durch mehr Zylinder. Bei einem/wenigen Zylindern ist es deutlich schwerer das Auspuffgeräusch zu dämpfen. Besonders Einzylinder haben es hier sehr schwer.
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