Kurzbeschreibung der Motorrad-Tour Hohenloher Ebene (170km)



Die Hohenloher Ebene liegt direkt süd-östlich vom Odenwald. Auch wenn das im Namen enthaltene Wort "Ebene" eine flache Landschaft suggeriet, so ist dem in der Realität glücklicherweise nicht so. Die Landschaft ist hügelig und ausgesprochen schön. Im Gegensatz zum Odenwald gibt es etwas weniger Wald und die Kurven sind weiter. Das bedeutet nicht, dass es dort keine engen Kurven gibt, aber im durchschnitt haben die Kurven halt einen deutlich größeren Radius. Wer also auch mal ohne Abbremsen vor und Rausbeschleunigen nach jeder Kurve auskommt, für den könnte diese Gegend auf jeden Fall ein Tour wert sein. Aus mir nicht verständlichen Gründen ist die Gegend bei Motorradfahern kaum bekannt. Aber vielleicht ändert sich das ja mit der Tourbeschreibung ein wenig.


Diese Motorrad-Tour beginnt Mosbach, genauer im Ortsteil Sulzbach. Von dort geht es über Allfeld nach Neudenau. Ab jetzt führt die Tour lange Zeit an dem Flüßchen Jagst entlang, was die Navigation stark vereinfacht. Erste Station ist Möckmühl. Ab hier geht es über Widdern in Richtung Jagsthausen.
Dannach folgen Krautheim und Dörzbach. Von dort geht es auf der B19 3km in Richtung Künzelsau. Dann Richtung Mulfingen (immer die Jagst entlang). Weiter geht es in Richtung Langenburg. Kurz vorher geht es über die Jagst, welche nun verlassen wird, über Nesselbach nach Braunsbach.
Braunsbach ist der südlichste Punkt der Tour. Ab jetzt folgen wir dem Flüßchen Kocher. Nächstes Etappenziel ist dann Künzelsau. Von dort ist erst Ingelfingen und dann Weißbach beschildert. Es folgen Forchtenberg und Sindringen. Von dort geht es wieder nach Jagsthausen. Bis Möckmühl kennen wir die Strecke ja schon vom Hinweg. In Möckmühl fahren wir diesmal aber Richtung Bittelbronn. Von dort geht es nach Billigheim und wieder nach Sulzbach.



Ausführliche Beschreibung der Motorrad-Tour Hohenloher Ebene



Auf dem Weg nach Neudenau
Die Strecke nach Neudenau zeichnet sich durch gut ausgebaute Straßen mit weiten Kurven aus.

Der Blick auf Neudenau lohnt sich
Schon sind wir fast in Neudenau.

Das Flüßchen Jagst
In Neudenau stoßen wir endlich auf die Jagst, welche uns nun für ein ganzes Weilchen den Weg weisen wird. Im Grunde braucht man jetzt erst mal keine Karte mehr. Einfach immer der Jagst nach.

Ein Streckenfoto
Auf weiten Kurven lassen wir uns jetzt bis nach Möckmühl treiben. Auch, wenn die Jagst auf dem Foto nicht zu sehen ist, so begleitet sie uns ständig. Hier fließt sie direkt unter der Brücke durch. Daraus folgt, wir biegen nach der Brücke rechts ab und folgen weiterhin der Jagst.

Die Jagst
Ein Blick auf die Jagst, gleich am Ortsende von Möckmühl, direkt neben der Straße.

An der Jagst gibt es sogar noch kleine Weinhänge
Weiter geht es Richtung Widdern. Die Weinhänge, welche immer wieder zu sehen sind, deuten auf das milde Klima hin.

Die Jagst mit der A81-Talbrücke
Auf der ganzen Tour gibt es immer wieder reizvolle Blicke auf die Jagst. Hier sieht man die Talbrücke der A81 im Hintergrund.

Ein paar hundert Meter weiter...
So eine große Brücke für so einen kleinen Fluß ;-)

Die Götzenburg
Nun sind wir in Jagsthausen angekommen. In der Götzenburg (Burg des Götz von Berlichingen) kann man sogar übernachten.

Auf dem Weg nach Berlichingen. Einfach nur mal so ein Streckenfoto.
Der nächste Ort ist Berlichingen.

Kurz nach Berlichingen
Kurz nach Berlichingen führt eine weitgezogene Kurve Richtung Kloster Schöntal (eine ehemalige Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert mit einer kunstvollen Barockkirche). Im Hintergrund sieht man bereits das Kloster.

Baden am Kloster
Direkt am Kloster Schöntal fließt die Jagst vorbei. Im Sommer wird dort viel gebadet. Gegenüber vom Kloster kann man sich im alten Bahnhof auch stärken (Essen und Getränke).

Kloster Schöntal
Wer möchte, kann das Kloster auch begehen. Im Innenhof ist auch ein Cafe.

Typische langezogene Kurven
Weiter geht es auf unser Motorradtour an der Jagst entlang Richtung Dörzbach.

Hier gibt es mal ein bißchen "Ebene".
Es geht immer weiter Richtung Dörzbach...

Idylle am Straßenrand (die Jagst)
Auf dem Weg nach Dörznach gibt es immer wieder reizvolle Blicke auf die Jagst.

Immer an der Jagst entlang
Wer unterwegs im Grünen mal eine Rast machen möchte findet an der Jagst immer eine Möglichkeit.

Auf dem Weg nach Mulfingen
Von Dörzbach geht es ein Stück Richtung Künzelsau. Aber Vorsicht! Die Abzweigung nach Mulfingen nicht verpassen!

Da lacht das Motorradfahrerherz
Ortsende Eberbach? Haben wir uns verfahren? Nein, es gibt auf der Strecke tatsächlich ein kleines Örtchen Eberbach.
Gleich ab Ortsausgang Eberbach beginnt eine schmale aber qualitativ gute Straße.

Eine wirklich schöne Straße
So könnte es jetzt eigentlich 100km weitergehen.

Was man am Wegesrand so alles findet...
Diese Brücke über die Jagst ist schon ein bißchen älter. Auch wenn Sie nicht auf dem Weg liegt sollte man mal durchfahren. Sind ja nur 50m Umweg.

So schaut die Brücke also von der anderen Seite aus
50m Umweg die sich lohnen. Bei der Gelegenheit kann man ja gleich ein kleines Päuschen machen. Sehr viel Verkehr ist hier nicht.

Diese Kreuzung hat was
Wo lang geht's denn nun? Schräg-rechts-geradeaus natürlich!

Oben links ist Schloss Langenburg zu sehen
Während wir auf dem Weg nach Nesselbach ein paar kleine Serpentinen erklimmen, sollte man seinen Blick auch mal in die Ferne schweifen lassen. Gegenüber sieht man das Schloss Langenburg.
Fortsetzung folgt...